Hyderabad
Tag 3
Heute stand kein Frontalunterricht auf dem Stundenplan, sondern direkte Kampferprobung im alltäglichen Leben. Hierzu sind wir unter anderem auf einen lokalen Markt gefahren und haben die Kultur und (was es hier halt auch leider sehr häufig und deutlich gibt) das Elend gesehen. Die Leute die hier betteln, haben doch zum Teil recht „abstruse" Körperleiden. Das ist wirklich nicht so schön...
Ansonsten haben wir Hyderabads Wahrzeichen (ein Tor mit vier Türmen) gesehen, sowie eine Burg samt Mausoleen aus der Gründerzeit der Stand. Alles recht interessant, teilweise leider nach meinem Geschmack etwas zu detailliert erzählt bekommen. Dies war im Museum auch kein Stück anders. Aber da muss man halt durch.
Genau wie durch die ständigen und permanenten Security-Checks. Die Inder haben doch eine deutlich spürbare Angst vor Terroranschlägen, dass an sämtlichen öffentlichen Plätzen die Leute durch Metalldetektoren gehen müssen und die Armee und die Polizei des öfteren hinter kleinen Sandsack-Burgen mit nem kleinen Gewehrchen sitzen.


Alles in allem haben wir uns aber recht sicher gefühlt. Alles halb so wild. Allerdings hat mich das Wetter heute ein wenig aus der Bahn geworfen. Die Hitze und das leider etwas lange Warten auf das nächste Essen (ihr kennt es ja nicht anders von mir) waren nicht so prickelnd. Das ging sogar soweit, dass wir auf dem Rückweg (ca. 21Uhr) an einem Schnapsladen angehalten haben und erst einmal vier Kisten Bier gekauft haben.. Und das Beste: jede Flasche hat hier 650ml! Dem entsprechend hatten wir auch noch eine recht gemütliche Runde zum Tagesabschluss zusammen..
Das war es erst wieder für heute.
Gute Nacht!
Ach, und ich habe heute mal frisch gepressten Zuckerrohr-Saft getrunken – ich konnte die ca. 10Cent gerade noch auftreiben. Und der Verkaufsladen sah so vertrauenserweckend aus, dass ich einfach nicht widerstehen konnte ;) War aber echt lecker und ist unbedingt weiter zu empfehlen!!!


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